erfrischendes Makroshooting

Der Wecker war erbarmungslos... 3:45 Tagwache. Ferngesteuert begab ich mich auf den Balkon um festzustellen, dass der Tag noch nicht wach war. Keine Vögel sangen, es war pechschwarze Nacht, saukalt aber trocken. Als ich mich ins Bad begab stellte ich fest, dass da noch jemand früh aufgestanden ist. Sieht mir ähnlich, aber die Frisur ist seitenverkehrt! Eile war angesagt, da habe ich keine Zeit für “smalltalk”...ein Treffen mit Nina und Johannes im Makrorevier stand am Programm.

 

Kurze Zeit später waren wir auf der Autobahn und unser “Ritt” ins Revier wurde nur durch einen kurzen Zwischenstopp beim “Kaffeeautomaten meines Vertrauens” unterbrochen. Als wir die Destination der Zusammenkunft mit unseren Fotokollegen erreichten, verlies ich das Auto mit den Worten “Na bumm, das ist aber frisch hier”. Zarte 3 Grad Puls zeigte der Bordcomputer.... und das am 29 Juni auf 1400 Meter Seehöhe. Eines steht fest....die Motive können uns nicht davonfliegen. 

Kaum hatte ich diese Gedanken zu Ende gedacht, waren auch schon Nina und Joe hier und wir begannen mit der Suche nach geeigneten Motiven. Überraschenderweise wurden wir recht schnell fündig und somit konnte einem gepflegten “shooting” nichts mehr im Wege stehen. Baumweißling, roter Apollo, Aurorafalter, rostfarbener Dickkopf, Scheckenfalter sowie diverse Bläulinge galt es abzulichten.

Schlußendlich muß man sagen, dass unsere Tour sehr erfolgreich war und wir auch ein paar nette Stunden mit Nina und Johannes verbringen durften. Da wir jedoch vorwiegend beim Fotografieren waren, kam natürlich die soziale Komponente des zwanglosen Quatschens etwas zu kurz. Ich würde dafür plädieren, dass wir endlich unser schon lang geplantes “Kaffeekränzchen” in die Tat umsetzen. :-)

 

Liebe Grüße

Elke und Wolfgang 


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